Telefon- und Onlinebetrug entwickeln sich rasant weiter: Kriminelle nutzen gefälschte Anrufe, manipulierte SMS und täuschend echte Nachrichten, um an vertrauliche Informationen zu gelangen. Gleichzeitig zeigen neue Erkenntnisse, dass auch moderne Technologien – wie KI-generierte Passwörter – unerwartete Risiken mit sich bringen.
Kriminelle nutzen heute nicht nur klassische Betrugsanrufe, sondern auch SMS, Messenger-Dienste und gefälschte Support-Hotlines.Viele Angriffe beginnen harmlos – ein verpasster Anruf, eine dringende SMS – enden aber schnell gefährlich.
Täuschend echte SMS geben vor, ein Paket könne nicht zugestellt werden oder ein Konto sei gesperrt. Der enthaltene Link führt jedoch auf gefälschte Webseiten, die persönliche Daten abgreifen.
Tipp:
Ignorieren Sie grundsätzlich Links aus unerwarteten SMS und überprüfen Sie die Absender. Im Zweifelsfall immer den offiziellen Kundendienst kontaktieren.
Betrüger geben sich als Microsoft- oder IT-Support aus und warnen vor angeblichen Viren oder anderen Problemen. Ziel ist es, Sie zur Installation von Fernzugriffsoftware zu bewegen.
Tipp:
Seriöse IT-Unternehmen rufen nie unangekündigt/unerwartet an. Legen Sie auf, wenn jemand Unbekanntes Zugriff auf Ihr Gerät verlangt.
Eine (meist) internationale Nummer ruft Sie an, lässt nur einmal klingeln und legt dann sofort auf – in der Hoffnung, dass Sie zurückrufen und bei sehr teuren Mehrwertdiensten landen.
Tipp:
Rufen Sie unbekannte internationale Nummern nicht zurück. Bei Unsicherheiten können Sie die Nummer im Telefonverzeichnis prüfen
Anrufer geben sich als Bankmitarbeitende, Polizisten oder Behörden aus und fordern zur Herausgabe Ihrer sensiblen Daten am Telefon auf.
Tipp:
Geben Sie niemals Passwörter oder PINs am Telefon preis. Beenden Sie das Gespräch und kontaktieren Sie im Zweifelsfall die offizielle Hotline.
Dieser Trick gilt leider als 'Klassiker' unter den Betrugsmaschen: Kriminelle rufen (bevorzugt Seniorinnen und Senioren) an und geben sich als Enkel, Nichte oder Neffe und manchmal auch als Polizist oder Anwalt aus. Am Telefon schildern sie eine Notlage und bitten um dringende finanzielle Hilfe.
Tipp:
Bewahren Sie Ruhe und kontaktieren Sie die betroffene Person direkt. Überweisen Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
Eine aktuelle Studie zeigt: Passwörter, die direkt von KI-Modellen erzeugt wurden, sind deutlich weniger sicher, als sie aussehen.
Untersuchungen zeigen, dass KI-Modelle Passwörter nicht zufällig, sondern statistisch vorhersehbar erzeugen. Wiederkehrende Muster, häufige Präfixe und sogar identische Passwörter in verschiedenen Durchläufen machen sie angreifbar.
Unsere Empfehlung: Verwenden Sie zufallsbasierte Passwortgeneratoren und professionelle Passwortmanager. Aktivieren Sie zusätzlich eine Zweifaktor-Authentifizierung, um Ihre Konten umfassend zu schützen.
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