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Passwort123 war gestern

So erstellt man wirklich sichere Passwörter

Ob E-Mail, Online-Banking, Social Media oder Firmenzugang: Passwörter sind der Schlüssel zu unseren digitalen Identitäten. Trotzdem werden sie häufig unterschätzt, wiederverwendet oder viel zu einfach gewählt. In diesem Beitrag zeigen wir, warum sichere Passwörter so wichtig sind, wie man diese richtig erstellt und welche modernen Alternativen und Hilfsmittel es dazu heute gibt.

Warum sichere Passwörter so wichtig sind

Cyberangriffe gehören zum Alltag. Ein grosser Teil davon nutzt keine hochkomplizierten hollywoodreifen Hacker-Tricks, sondern gestohlene oder einfach unsichere Passwörter. Typische Ursachen sind:

  • zu kurze oder leicht zu erratende Passwörter

  • Wiederverwenden desselben Passworts auf mehreren Diensten

  • veröffentliche Daten aus früheren Datenleaks

  • Phishing-Angriffe

Wird ein Passwort kompromittiert, sind oft mehrere Konten gleichzeitig betroffen. Die Folgen reichen von Datenverlust oder finanzielle Schäden bis hin zu Rufschädigung oder Identitätsdiebstahl – sowohl privat als auch beruflich.

Ein starkes Passwort ist daher die erste und wichtigste Verteidigungslinie.

Was macht ein sicheres Passwort aus?

Ein sicheres Passwort sollte folgende Eigenschaften haben:

  • Länge: mindestens 12–16 Zeichen lang

  • Einzigartigkeit: für jeden Login / jeden Dienst ein eigenes Passwort

  • Komplexität: Eine Kombination aus Gross-/Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen

  • Nicht erratbar: keine Namen, Geburtstage, Tastaturfolgen oder Ähnliches

Tipp: Passphrasen statt Chaos

Eine gute Methode um selber Passwörter zu erstellen sind sogenannte Passphrasen, wie z.B.

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Solche Passwörter sind lang, einzigartig und trotzdem merkbar.

Warum man niemals KI zum Erstellen von Passwörtern nutzen sollte

Ganz einfach gesagt: Passwörter gehören nicht in KI-Chats.

Auch wenn es verlockend ist, eine KI nach "einem sicheren Passwort" zu fragen, birgt das erhebliche Risiken. Studien zeigen, dass Passwörter, die direkt von KI-Modellen erzeugt wurden, deutlich weniger sicher sind, als sie aussehen. Sie werden nämlich nicht zufällig, sondern statistisch vorhersehbar erzeugt: Wiederkehrende Muster, häufige Präfixe und sogar identische Passwörter in verschiedenen Durchläufen machen sie angreifbar.

Passwortmanager: Sicherheit durch Komfort

Da man sich unmöglich dutzende sichere Passwörter merken kann, kommen Passwortmanager ins Spiel.

Wie Passwortmanager funktionieren

  • Sie speichern alle Passwörter verschlüsselt in einem sicheren Tresor

  • Man muss sich nur ein einziges starkes Master-Passwort merken

  • Der Manager kann zufällige, sehr starke Passwörter erzeugen

  • Automatisches Ausfüllen reduziert Phishing-Risiken

Unser Tipp

Mit unserem Passwort-Manager behält man jederzeit die Kontrolle. Mehr Informationen dazu findet man hier .

Noch sicherer mit Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)

Wo immer möglich, sollte zusätzlich zum Passwort ein zweiter Faktor aktiviert werden – z. B. per Authenticator-App oder Hardware-Key. Selbst wenn ein Passwort kompromittiert wird, bleibt das Konto dadurch geschützt.

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