Ob E-Mail, Online-Banking, Social Media oder Firmenzugang: Passwörter sind der Schlüssel zu unseren digitalen Identitäten. Trotzdem werden sie häufig unterschätzt, wiederverwendet oder viel zu einfach gewählt. In diesem Beitrag zeigen wir, warum sichere Passwörter so wichtig sind, wie man diese richtig erstellt und welche modernen Alternativen und Hilfsmittel es dazu heute gibt.
Cyberangriffe gehören zum Alltag. Ein grosser Teil davon nutzt keine hochkomplizierten hollywoodreifen Hacker-Tricks, sondern gestohlene oder einfach unsichere Passwörter. Typische Ursachen sind:
zu kurze oder leicht zu erratende Passwörter
Wiederverwenden desselben Passworts auf mehreren Diensten
veröffentliche Daten aus früheren Datenleaks
Phishing-Angriffe
Wird ein Passwort kompromittiert, sind oft mehrere Konten gleichzeitig betroffen. Die Folgen reichen von Datenverlust oder finanzielle Schäden bis hin zu Rufschädigung oder Identitätsdiebstahl – sowohl privat als auch beruflich.
Ein starkes Passwort ist daher die erste und wichtigste Verteidigungslinie.
Ein sicheres Passwort sollte folgende Eigenschaften haben:
Länge: mindestens 12–16 Zeichen lang
Einzigartigkeit: für jeden Login / jeden Dienst ein eigenes Passwort
Komplexität: Eine Kombination aus Gross-/Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen
Nicht erratbar: keine Namen, Geburtstage, Tastaturfolgen oder Ähnliches
Eine gute Methode um selber Passwörter zu erstellen sind sogenannte Passphrasen, wie z.B.
Kaffee!Schmeckt-07Uhr-Besser
Solche Passwörter sind lang, einzigartig und trotzdem merkbar.
Ganz einfach gesagt: Passwörter gehören nicht in KI-Chats.
Auch wenn es verlockend ist, eine KI nach "einem sicheren Passwort" zu fragen, birgt das erhebliche Risiken. Studien zeigen, dass Passwörter, die direkt von KI-Modellen erzeugt wurden, deutlich weniger sicher sind, als sie aussehen. Sie werden nämlich nicht zufällig, sondern statistisch vorhersehbar erzeugt: Wiederkehrende Muster, häufige Präfixe und sogar identische Passwörter in verschiedenen Durchläufen machen sie angreifbar.
Da man sich unmöglich dutzende sichere Passwörter merken kann, kommen Passwortmanager ins Spiel.
Sie speichern alle Passwörter verschlüsselt in einem sicheren Tresor
Man muss sich nur ein einziges starkes Master-Passwort merken
Der Manager kann zufällige, sehr starke Passwörter erzeugen
Automatisches Ausfüllen reduziert Phishing-Risiken
Mit unserem Passwort-Manager behält man jederzeit die Kontrolle. Mehr Informationen dazu findet man hier .
Wo immer möglich, sollte zusätzlich zum Passwort ein zweiter Faktor aktiviert werden – z. B. per Authenticator-App oder Hardware-Key. Selbst wenn ein Passwort kompromittiert wird, bleibt das Konto dadurch geschützt.
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